Montag, 7. Januar 2013

#15 Schnee bedeutet es ist zu kalt für Regen.


Ich finde den Ausweg nicht. Die Macht der anderen Menschen lässt mich klein und winzig wirken. Gedankenverloren tapse ich durch die Weltgeschichte. Verwirrt vom Lachen der Menge, verlassen vom Zauber des Lebens. Ich habe Angst. Die Nacht war wieder geprägt von Schlaflosigkeit. Selbst wenn ich schlafen könnte, würden mich Träume heimsuchen, die noch schlimmer als Albträume wären. Ich habe das Gefühl mich übergeben zu müssen, obwohl mein Magen leer ist. Mein Augen sind von der Sonne geblendet. - Obwohl der Himmel schwarz ist.  Ich kann nicht weinen und nicht lachen, irgendwie bin ich gefühlskalt, ausdruckslos, verlassen. Vergessenes, eher verdrängtes, tritt wieder in den Vordergrund. Mir brennen Worte auf der Zunge, ich will sie aussprechen, aber mir fehlt der Mut. Ich weiß nicht was ich denke, ich weiß nicht was passiert. Die Augen brennen und die Hände schmerzen. Jeder Gedanke tut weh, jeder Blick lässt mich kalt. Meine Worte verlassen mich, ich glaube ich kann nicht mehr reden. Meine Wahrnehmungen verblasst, verliere ich das Bewusstsein? Ich warte auf Antworten und stelle mir Fragen.


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